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Inzwischen ist es so, dass die erste Therapie nach der verbindlichen Diagnostizierung meines HWS Bandscheibenvorfall ’s eigentlich nur in der Gabe von Schmerzmittel (Diclofenac) bestanden hat.

Das Schmerzmittel Diclofenac hat bei mir ganz gut gewirkt, obwohl ich nur eine sehr schwache Medikation bekommen habe. …ich glaube, 2 Mal 25 mg pro Tag, eine Tablette Morgens und eine Abends. Damit kam ich sehr gut über die Runden. Das nächste was jetzt als Therapie ins Haus stand bzw. angewendet werden sollte, war eine so genannte Spritze.

Ja. Jetzt werden Sie sicher denken und sagen, Spritzen sind nix Neues, aber die mir empfohlene Art von Spritzen sollen noch relativ jung im Therapie Business für Bandscheibenvorfälle sein. Bei dieser Art von Spritze wird zunächst ein Bild via MRT vom entsprechenden Bandscheibenvorfall (in meinem Fall im HWS Bereich) angefertigt.

Dann kommt der Arzt in den “MRT -Raum” und setzt manuell eine Spritze, in die Schmerzgegend bzw. in die Nähe wo der Bandscheibenvorfall diagnostiziert wurde. Dann wird abermals eine Aufnahme via MRT gemacht und wenn die Spritze richtig in der besagten Bandscheiben Gegend platziert wurde, dann kommt der Arzt (Orthopäde) wieder in den MRT Raum und injeziert den Impfstoff – das Cortison.

Die Spritzen werden ca. 3 Mal im Abstand von zwei Wochen verabreicht. Bereits nach 2 bis 3 Tagen soll bereits eine Besserung in Sachen Schmerzvolumen spürbar sein. Die Spritze selbst war überhaupt nicht dramatisch, der Stich ist weniger spürbar als zum Beispiel beim Blutabnehmen im Arm. Allerdings und das möchte ich nicht verschweigen, empfand ich den ganzen Vorgang unangenehm, weil die Bauchlage und die Fixierung des Kopfes irgendwie anstrengend gewesen ist. Aber alles in allem eigentlich “ganz easy” – wenn es jetzt noch wirkt und man sich somit eine Operation vorerst erspart, dann ist diese Spritze echt eine Supererfindung der Schulmedizin.

Ach so, da die Injektion bzw. das Kortison direkt in die unmittelbare Nähe des Banscheibenvorfalls injeziert werden muss, wird natürlich bei einem HWS Bandscheibenvorfall direkt in den Hals gespritzt. Hört sich schlimm an, ist es aber nicht. Ich kann jeden Patienten, jeden Betroffenen beruhigen, es tut nicht weh und ist nach ca. 8 Minuten wirklich alles vorbei. Dann geht man wieder aus dem MRT Raum raus und muss lediglich 10 Minuten im Wartezimmer vorsichtshalber sitzen bleiben, bis der Kreislauf sich wieder stabilisiert hat. … weil es schon ein wenig den Kreislauf ankurbelt, wenn das Prozedere im MRT Raum stattfindet.

Ich denke mal, wenn man das zweite Mal so eine Spritze im MRT Raum bekommt, dann ist das nicht mehr so aufregend.

Ein Frage auf die mir noch immer eine Antwort fehlt ist die: was ist mit der Strahlendosis, die ein Mensch mit Bandscheibenvorfall so erleben muss? Ist das schädlich für den Organismus? Ich frage nur deshalb, weil ich mich erinnere mal gehört zu haben, dass Röntgenstrahlen nicht wirklich gesund sind. Was ist dann mit MRT oder CT (Computertomographie) Strahlen?

Eine Info / Antwort wäre super! … ich berichte weiter.

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